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Wissensquellen
Die bloße Generierung von Wissen ist nicht genug. Information ist im digitalen Zeitalter nur von Nutzen, wenn sie in kürzester Zeit auffindbar und anwendbar ist.
Zum Selbstverständnis der Biologischen Station gehört es deshalb, erzielte Forschungsergebnisse der Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen.
Dies gelingt durch die …
- Veröffentlichung wissenschaftlicher Berichte
- Bereitstellung von Forschungsergebnissen als Download
- Pflege naturwissenschaftlicher Datenbanken sowie GIS-Daten (Geografisches Informationssystem)
- Nutzung, Erhaltung und Fortführung des Landes-Herbariums mit aktuell über 27.000 Pflanzenpräparaten
- Verwaltung und Ausbau einer umfassenden naturwissenschaftlichen Fachbibliothek und Kartensammlung
- aktuelle wissenschaftliche Publikationen, bei denen die Biologische Station mitgewirkt hat
Forschungsberichte der Biologischen Station
Das Burgenländische Landesherbarium
Die Biologische Station Neusiedler See beherbergt in seiner Sammlung das burgenländische Landesherbarium. Es besteht aus 4 großen Sammlungen, mit abgeschätzt 70.000 Pflanzenbelegen – vor allem aus dem pannonischen Raum. Die Sammlung hat international eine große Bedeutung für genetische Analysen, die auch nach Jahrzehnten noch möglich ist. Seit einigen Jahren werden die Belege in die öffentlich zugängliche Herbariumsdatenbank JACQ eingespielt und digitalisiert. Die Teilnehmer des Freiwilligen Umweltjahrs 2024/2025 Herr Severin Heim und Herr Mark Mahrer haben hierzu einen 6-minütigen Film produziert. Der Kurzfilm ist überaus sehenswert und zeigt den spannenden Weg vom Pflanzenfund, über die Bestimmung, Pressen und Aufspannen, bis hin zur Digitalisierung und der Implementierung in der JACQ Datenbank.
Kurzfilm Herbar Guide – Biologische Station Neusiedler See (von Severin Heim und Mark Mahrer)
Stechmückenfalle
Stechmückenfalle Design Weiss – Bedienungsanleitung
Das nachfolgende Video zeigt den Aufbau und die Funktionsweise der älteren, weißen Biogents Stechmückenfalle. Es wurde im Rahmen des Freiwilligen Umweltjahres von Klara Musil an der Biologischen Station Neusiedler See, Illmitz, Österreich, gedreht.
Stechmückenfalle Design Blau – Bedienungsanleitung
Das Video zeigt Aufbau und Funktionsweise der neuen blauen Biogents Stechmückenfalle. Es wurde im Rahmen des Freiwilligen Umweltjahres von Klara Musil an der Biologischen Station Neusiedler See, Illmitz, Österreich, gedreht.
Literatur Limnologie
Analyse der Nahrungsketten im Neusiedler See
Projektzeitraum:
Jän – Dez 2015
Auftragnehmer:
DWS Hydro-Ökologie (www.dws-hydro-oekologie.at), Dr. Georg Wolfram

Die bisherigen limnologischen und fischökologischen Arbeiten am Neusiedler See haben gezeigt, dass den Nahrungsbeziehungen im See eine Schlüsselrolle zum Verständnis dieses komplexen Ökosystems zukommt. Die detaillierte Analyse des Nahrungsdargebots über einen längeren Zeitraum ist daher unerlässlich für das Verständnis der fischökologischen Zusammenhänge im Neusiedler See und nicht zuletzt auch ein Schlüssel für nachhaltige fischereiliche Managementmaßnahmen.
Im vorliegenden Projekt werden die Nahrungsgrundlagen der Fische des Neusiedler Sees durch Analyse des Phytoplanktons (Schwebealgen) und Zooplanktons (tierisches Plankton) untersucht. Ziel der Arbeit ist es, Rückschlüsse auf längerfristige Bestandsänderungen der wichtigsten Fischarten zu ziehen, insbesondere des Zanders. Darauf aufbauend sollen Managementmaßnahmen diskutiert werden, die eine nachhaltige Fischerei am Neusiedler See fördern und damit der Genussregion Neusiedler See zugutekommen.
Das Arbeitsprogramm umfasst:
- Literaturrecherche von Zoo- und Phytoplanktondaten des Neusiedler Sees und Aufbau einer Plankton-Datenbank
- Analyse von konservierten Wasserproben der Jahre 2013 und 2014 mit Schwerpunkt auf Aspekten der räumlichen Verteilung und der Saisonalität
- Nahrungsanalyse von Jungfischen (Sichling, Laube) im offenen See und im Schilfgürtel (die Probenahme erfolgt im Rahmen des Nationalpark-Monitorings)
- Datenanalyse unter Berücksichtigung der meteorologischen und hydrologischen Verhältnisse und Einbeziehung der vorhandenen Landzeitdatenreihen in Hinblick auf ein Erklärungsmodell für die Bestandsschwankungen von Fischen
- Managementvorschläge für die Sicherung der Fischbestände und für eine nachhaltige fischereiliche Nutzung
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